Am 5. November 2025 fand im Lisztzentrum Raiding das 1. Burgenländische Bodensymposium statt. Die von Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner initiierte Veranstaltung widmete sich den drängenden Herausforderungen rund um Bodenschutz, Klimawandel und nachhaltige Nutzung unserer Lebensgrundlagen.
Das Burgenland ist besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen – längere Dürreperioden, zunehmende Starkregenereignisse und fortschreitende Bodenversiegelung bedrohen die Fruchtbarkeit und Biodiversität der Region. Ziel des Symposiums war es, gemeinsam mit Expert*innen aus Landwirtschaft, Forschung, Raumplanung und Naturschutz Lösungsansätze zu erarbeiten, wie Böden langfristig geschützt und regenerativ bewirtschaftet werden können.
Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland, präsentierte aktuelle Forschungsprojekte, die zeigen, wie innovative Technologien zur effizienten Ressourcennutzung beitragen können – etwa im Bereich nachhaltiges Wassermanagement, KI-gestützte Erntevorhersagen oder Kohlenstoffsenken-Analysen. Zudem wurden Strategien zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Kutschenitza sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Klimaresilienz der Landwirtschaft vorgestellt.
Ein Ausblick auf zukünftige Vorhaben – darunter fernerkundungsbasiertes Klima-Monitoring und die Erhaltung von Streuobstwiesen – verdeutlichte, dass Forschung und Praxis im Burgenland Hand in Hand arbeiten, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Beim anschließenden World Café diskutierten Teilnehmer*innen gemeinsam mit Mona Magloth und Mona Millendorfer von der Forschung Burgenland über zentrale Themen wie Humusaufbau, Entsiegelung & Biodiversität sowie Bewusstseinsbildung.




