Autarkie in Energiegemeinschaften: Erwartungen, Machbarkeit und Hindernisse

Energie & Umwelt

Das Projekt Autarkity untersucht, wie Energiegemeinschaften durch innovative Technologien und Sektorkopplung ihren Autarkiegrad erhöhen können. Im Fokus steht, ob eine ausreichende Zahlungsbereitschaft für mehr Unabhängigkeit besteht. Ziel ist eine Roadmap für umsetzbare, sozial und ökologisch nachhaltige Energiegemeinschaften.

Akronym

Autarkity

Projektlaufzeit

01/02/2025 - 31/01/2026

Projektbudget in EUR

317.000

Energiegemeinschaften (EGs) bieten Bürger:innen die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Trotz ihres Erfolgs sind sie bisher meist auf Photovoltaik und einfache Abrechnungsmodelle beschränkt, wodurch der tatsächliche Autarkiegrad gering bleibt. Das Sondierungsprojekt „Autarkity“ untersucht, wie sich der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit („Autarkie“) in EGs technisch und wirtschaftlich realisieren lässt.

 

Ziel ist, das Potenzial unterschiedlicher Technologien (z. B. saisonale Wärmespeicher, Sektorkopplung, Bauteilaktivierung) zur Erhöhung des Autarkiegrades zu bewerten und mit der Zahlungsbereitschaft (Willingness-to-Pay) der Nutzer:innen abzugleichen. So soll ermittelt werden, ob EGs mit hoher Eigenversorgung künftig umsetzbar und gesellschaftlich gewollt sind.

 

Neben technischer und ökonomischer Machbarkeit werden rechtliche, soziale und ökologische Rahmenbedingungen analysiert. Der Einbezug von Bedarfsträger:innen und Wirtschaft erfolgt über einen Need-Owner:innen-Inclusion-Prozess.

 

Autarkity leistet Beiträge zu den Zielen der Energiewende durch Förderung von Energiesicherheit, Sektorenkopplung und nachhaltiger Nutzung erneuerbarer Ressourcen und stärkt zugleich Partizipation, Gleichstellung und regionale Wertschöpfung