Plattform Energiegemeinschaft Phase III

Energie & Umwelt

Das Arbeitsprogramm 2025–2027 fördert Energiegemeinschaften in Österreich. Ziel ist die Etablierung von 10.000 Projekten mit 250.000 Zählpunkten, die 0,3 TWh erzeugen. Vier Module unterstützen Projektmanagement, Wissensaustausch, Innovation und Beratung. Rechtliche Anpassungen und regionale Unterschiede werden berücksichtigt, um Akzeptanz und Wirkung zu steigern.

Akronym

Plattform Energiegemeinschaft Phase III

Projektlaufzeit

01/05/2025 - 31/12/2027

Projektbudget in EUR

> 220.000

Das Arbeitsprogramm der Plattform Energiegemeinschaften 2025-2027 zielt darauf ab, die Entwicklung gemeinschaftlicher Energieerzeugungs- und -nutzungsmodelle in Österreich weiter zu fördern. Es baut auf den Erfolgen der letzten Jahre auf, in denen die Anzahl der Anlagen und Gemeinschaften deutlich gestiegen ist, und setzt sich das Ziel, bis 2027 mindestens 10.000 Projekte mit über 250.000 beteiligten Zählpunkten zu etablieren, die jährlich rund 0,3 TWh Strom erzeugen und verbrauchen.

Die Weiterführung der Plattform umfasst vier Module: Projektmanagement, Informationsverbreitung, Wissensaustausch sowie Innovation und Marktbeobachtung. Ein Schwerpunkt liegt auf der rechtzeitigen Umsetzung der Novelle der Strombinnenmarkt-Richtlinie, um neue rechtliche Rahmenbedingungen zu nutzen.

Die Unterstützung erfolgt durch nationale und regionale Beratungsnetzwerke, die unter anderem durch die Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften (KS) koordiniert wird. Ziel ist es, praktische Beratungen, wissenschaftliche Analysen und die Entwicklung neuer Modelle zu gewährleisten, um die Energieversorgung gemeinschaftlich zu stärken. Dabei sollen regionale Unterschiede zwischen ländlichen und urbanen Gebieten berücksichtigt werden, um maßgeschneiderte Angebote zu schaffen und die Akzeptanz zu erhöhen. Zudem wird die rechtliche Lage kontinuierlich überprüft und angepasst, um die rechtssichere Umsetzung der Modelle sicherzustellen. Insgesamt verfolgt das Programm das Ziel, die Energiegemeinschaften als zentrale Säule des zukünftigen Energiesystems zu verankern, die Energiewende aktiv mitzugestalten und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern.

Die Forschung Burgenland vertritt hier das Bundesland Burgenland und ist Schwerpunktmäßig im Modul 3 - Innovationen, Marktbeobachtung, Weiterentwicklung der Modelle engagiert.