Price Based Demand Side Management for District Heating Grids

Energie & Umwelt

TarifFlex entwickelt und testet erstmals dynamische Wärmetarife für Fernwärmenetze. Ein Softwareprototyp erzeugt stündliche Preissignale, um Lastspitzen zu glätten und die Effizienz zu steigern. Betreiber und Kund:innen können so Kosten und Emissionen senken und Fernwärme nachhaltiger gestalten.

Akronym

TarifFlex

Projektlaufzeit

01/06/2025 - 31/05/2026

Projektbudget in EUR

289.000

Das Projekt TarifFlex untersucht die praktische Umsetzung dynamischer Wärmetarife als Mittel zur impliziten Lastflexibilisierung in Fernwärmenetzen. Während im Stromsektor flexible Tarife bereits etabliert sind, fehlen für Fernwärme bislang erprobte Methoden. TarifFlex schließt diese Lücke, indem theoretische Ansätze aus der Literatur bewertet, für reale Netze adaptiert und erstmals in einem Softwareprototyp umgesetzt werden. Ziel ist die Entwicklung eines Tools, das aus Betriebs- und Kostendaten ein tagesaktuelles Preissignal (Day-ahead) generiert und dessen Auswirkungen auf Netzbetreiber und Kund:innen analysiert.

 

Das Projekt ermittelt die Anforderungen und Akzeptanzkriterien von Fernwärmebetreibern für variable Tarife und entwickelt ein funktionsfähiges Softwaretool zur Simulation dynamischer Preismodelle. Zudem werden die ökonomischen Effekte auf Betreiber und Verbraucher unter realistischen Szenarien bewertet. Durch gezielte Preissteuerung sollen Lastspitzen reduziert, die Netzauslastung optimiert und fossile Spitzenlastkessel minimiert werden. TarifFlex schafft damit die Grundlage für ein zukünftiges Demonstrationsprojekt und leistet einen Beitrag zu einer effizienten, resilienten und klimafreundlichen Wärmeversorgung in Österreich.


FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Projektleitung

DIin(FH) Patricia Jasek

Tel: +43 5 7705-5486
patricia.jasek(at)hochschule-burgenland.at

Auftraggeber/Fördergeber